Fiji - one week in Paradise

Samstag, 18.01.2014

Nach Neuseeland ging es nun weiter nach Fiji für eine Woche Sonne, Strand und Meer unter Palmen.

Die erste Nacht habe in Nadi verbracht, da es zu spät war um noch einen Bus weiter zur Coral Coast zu nehmen.

Besonders schön ist Nadi und der Strand dort nicht, aber im Hostel gab es eine sehr bequeme Hängematte unter Palmen in der ich den Rest des Tages verbracht habe und es gab immerhin einen recht schönen Sonnenuntergang.

Am nächsten morgen bin ich dann mit dem Bus weiter an die südliche Küste,der Coral Coast gefahren. Der Bus war etwas klapperig und es hat etwas gedauert, aber so ist das in Fiji nunmal und es ist ja nicht so, als hätte man es eilig. Fiji Time halt.

An der Coral Coast war ich dann für eine Woche in einem Resort/Hostel direkt an einem wunderschönen Strand.

Die Tage bestanden dann auch überwiegend aus in einer Hängematte oder auf einer Liege im Schatten (in der Sonne war es nach 5 Minuten einfach viel zu heiß) entspannen, lesen oder Musik hören, zwischendurch mal zur "Abkühlung" (das Wasser war eher badewannenwarm) ins Meer oder in den Pool springen und Essen. Abends dann immer schön den Sonnenuntergang angucken und ab und zu mal Schnorcheln, kayakfahren oder surfen gehen. Schöner kann das Leben gar nicht sein.

Danger in Paradise

Bis auf food poisoning und einer Menge blauen Flecken und Blasen vom Surfen und Schnorcheln war es einfach paradisisch. Und solche Kleinigkeiten kann man dann auch verkraften.

Abends gab es dann Kava, das Nationalgetränk in Fiji, das aus der Kavawurzel und Wasser angerührt wird und im Grunde eine Droge ist, die den Körper ganz taub macht und wenn man genug trinkt fühlt man sich ganz leicht und schläfrig. Abgeblich ist es besser als Alkohol.

Alles in allem war es auf jeden Fall eine wunderschöne und sehr entspannte Woche.

Hot Water Beach and Cathedral Cove

Samstag, 18.01.2014

Nach Neujahr habe ich mich dann noch einmal mit Erika getroffen und wir sind zusammen auf die Coromandel Penisular zu dem Beachplace von ihrem Onkel gefahren.

Erikas Onkel hat eine Art kleinen Campingplatz fast direkt am Strand auf der Halbinsel auf dem wir umsonst zelten konnten und er hat auch zwei Boote auf denen er uns auch mitgenommen hat.

Außer uns waren noch andere Freunde und Verwandte von Erikas Onkel da, also war einiges los.

Schon auf dem Weg über die Halbinsel hatte man eine sehr schöne Aussicht auf die vielen kleinen Inseln und Buchten.

Gleich nachdem wir angekommen waren, sind wir dann auf dem kleinen Boot raus zu einer Insel gefahren, wo schon alle anderen auf dem größeren Boot waren. Groß heißt hierbei groß genug für eine Küche, Bad und Schlafplatz für mehrere Personen, im Vergleich zu anderen Booten, die da waren aber dann doch eher klein.

Wir haben also den Tag damit verbracht vom Boot aus zum Strand zu schwimmen und vorne auf dem Boot in der Sonne zu liegen, während Erikas Onkel und ein Freund von ihm nach Jakobsmuscheln getaucht haben, die dann auch gegessen wurden. Mir schmecken sie allerdings eher nicht so...

Nach einer erstaunlich bequemen Nacht im Zelt (die Luftmatratze war bequemer als so manches Hostelbett, sind wir dann am nächsten Tag mit dem Auto zum Hot Water Beach gefahren.

Am Hot Water Beach gibt es unterirdische heiße Quellen, die bei Ebbe freigelegt sind. Wenn man also an der richtigen Stelle ein Loch gräbt, kommt heißes Wasser aus dem Boden und man kann sich seinen eigenen Spapool graben. Allerdings ist es super voll und gar nicht so einfach zwischen den ganzen Leuten einen Fleck zu finden, an dem das Wasser nicht viel zu heiß (bis zu 60° kann es sein) oder einfach kalt ist.

Nach einigem Suchen hatten wir aber Glück. Es ist echt komisch am Strand in sehr warmen Wasser zu sitzen und dann ins kalte Meer zu gehen, nur um sich danach im Pool wieder aufzuwärmen.

 

Am letzten Tag sind wir dann noch einmal mit dem großen Boot rausgefahren, diesmal zur Cathedral Cove, einem großen Felsen, durch den das Wasser einen großen Tunnel gewaschen hat, durch den man durchlaufen kann.

Wir haben auch veruscht vom Boot aus zu schnorcheln, aber obwohl das Wasser super klar und wunderschön grünlich ist, haben wir keinen einzigen Fisch gesehen. Und besonders warm war das Wasser selbts mit Wetsuit nicht.

Aber der Strand und Cathedrale Cove ist wirklich sehr schön.

das Boot

Nachmittags sind Erika und ich dann zurück nach Tauranga gefahren und damit war dann auch mein letzter Tag in Neuseeland vorbei und am nächsten Morgen hieß es dann Abschied nehmen am Flughafen, wo es weiter ging nach Fiji.

Dieser Abschied war definitiv der Schwerste, aber die Zeit in Neuseeland war wieder richtig gut, wenn natürlich auch zu kurz.

Happy New Year

Samstag, 18.01.2014

Über Silverster war ich dann wieder in Auckland in dem Hostel, in dem ich vorher schon ein paar Mal war und wo viele Leute waren, die ich vorher kennengelernt habe.

Abends gab es ein großen BBQ im Garten bei strahlendem Sonnenschein und 25° den ganzen Tag. Danach gibt es eigentlich nicht mehr viel zu sagen, bis auf das es viel zu viel Alkohol gab ;)

Um Mitternacht sind wir dann die Straße hochgelaufen um das Feuerwerk, das vom Auckland Skytower gestartet wurde, anzusehen. Besonders beeindruckend war das aber nicht. Es war gefühlt eine Minute lang und kleiner, als was wir zuhause selber machen können.

Danach saßen wir noch stundenlang mit ein paar Leuten im Wohnzimmer und haben "Spiele" gespielt, während fast alle anderen schon schlafen waren.

Der nächste Morgen war dann dementsprechend "schön", vorallem, weil ich um 9 aufstehen musste um auszuchecken und den Raum zu wechseln..

Vom Bett gings also über einen kleinen Stopp in der Dusche direkt auf das super bequeme Sofa im Wohnzimmer in dem um diese Uhrzeit auch noch keiner war, wo ich dann weitergeschlafen habe. Das ist dann auch ungefähr die Zusammenfassung vom ersten Tag im neuen Jahr: wir lagen alle auf den Sofas und haben Filme geguckt oder geschlafen.

Aber wir hatten definitiv Spaß ;)

Mount Maunganui and sharks at Waihi Beach

Samstag, 18.01.2014

Am nächsten Tag sind Erika und ich morgens früh auf den Mount gestiegen. Es ist noch steiler, als es aussieht und obwohl es erst 8 Uhr morgens war, war es irgendwie schon ziemlich warm.

Aber für die wunderschöne Aussicht auf Tauranga und den kilometerlangen Strand lohnt sich der Aufstieg auf jeden Fall. Und ein bisschen Sport war nach dem ganzen Weihnachtsessen auch dringend nötig ;).

Als wir dann wieder unten angekommen waren, gab es zur Belohnung ein großes Eis von meinem Liebligseisladen, bei dem wir damals immer waren. Es musste also einfach sein ;)

Mittags sind wir dann mit der ganzen Familie nach Waihi Beach zu Freunden von Erikas Eltern gefahren.

Das Wasser war zwar nicht allzu warm, aber wir waren trotzdem ein paar Stunden am Strand und Body Boarden. Nachdem wir dann aus dem Wasser kamen, haben die uns erzählt, dass hier vor ein paar Tagen ein Hai gesichtet wurde und später, als wir am Strand saßen, sind ganz viele Rettungschwimmer mit Booten rausgefahren. Wahrscheinlich, weil der Hai wieder gesehen wurde. Oder weil Leute dachten, es wäre ein Hai ;)

Immerhin haben wir ihn nicht gesehen und gefressen hat er uns ja zum Glück auch nicht.

The bluest and freezing coldest water ever seen

Samstag, 18.01.2014

Nach den Weihnachtstagen war ich mit Erika bei einem Wanderweg, der entlang eine wunderschönen Flusses mit dem klarsten und blausten Wasser, das ich je gesehen habe, ging. Im Wasser waren viele Gräser und Algen, sodass eine Mischung aus grün und blau entsteht.

Auf dem Rückweg waren wir dann sogar mutig genug, ins Wasser reinzugehen, denn auf der anderen Seite des Flusses ist ein Pool mit tiefblauem Wasser. Mutig deshalb, weil das Wasser nur ca 10° C "warm" ist.

Nach ein paar Minuten spührt man gar nichts mehr, so kalt ist es. Aber es lohnt sich für den Anblick auf der anderen Seite.

Eine nette Frau hat dann noch Fotos von uns gemacht, wie wir durch den Fluss gelaufen sind, der leider doch so tief ist, dass man bis auf den Kopf auch koplett durchgefrostet wird.

Auf den Fotos sieht es leider nicht so blau aus, wie es wirklich ist.

 

Auf dem Rückweg haben wir dann noch einen kleinen Abstecher zu dem Haus gemacht, in dem ich damals gewohnt habe. Meine Gastfamilie wohnt ja jetzt in Austalien, also haben wir es nur einmal kurz angeguckt. War schon etwas komisch, es nach so langer Zeit wiederzusehen, aber es war trotzdem noch so "familiar".

my old house the Street - Maggie Place

Abends musste Erika dann arbeiten. Sie arbeitet an der Kasse von Essensständen in einem Stadion und an dem Abend waren Autorennen. Also bin ich mitgegangen und hab mir ein bisschen die Rennen angesehen. Bis auf die doch zahlreichen Crashes war es aber einfach nur laut.

Dreaming of a warm Christmas

Samstag, 18.01.2014

Über die Weihnachtszeit war ich bei Erika, mit der ich zusammen in Neuseeland zur Schule gegangen bin, und ihrer Familie in Tauranga.

Es war wirklich schön, sie nach so langer Zeit wiederzusehen und wir haben uns noch genauso gut verstanden wie damals.

Weihnachten ist in Neuseeland ja generell etwas anders als bei uns zu Hause. Geschenke gibt es erst am 25.12. und der 24. ist eigentlich kein besonderer Tag. Im Grunde gehen die meisten da noch Geschenke einkaufen und abends laufen dann tausend Filme im Fernsehn.

Und der wichtigste Unterschied ist natürlich das Wetter! Es ist einfach überhaupt nicht weihnachtlich, wenn draußen die Sonne scheint und kurze Hose Temperaturen herrschen.

Ganz so warm, wie man es sich gewünscht hätte, war es dann am  Christmasday (25.) leider nicht, aber für ein BBQ im Garten und einen Sprung in den Pool hat es gereicht.

Zum Frühstück gab es zur feier des Tages Pancakes mit Bacon, Banane und Maple Syrup und danach gab es, schick im Schlafanzug, die Geschenke.

Wir hatten sogar einen kleinen Weihnachtsbaum, wenn auch einen wiederverwendbaren aus Plastik.

our Christmastree

Und dank einem Paket von zu Hause mit Lebkuchen, Spekulatius und Kerzen kam dann abends doch noch etwas Weihnachtsstimmung auf.

sieht doch fast aus wie richtiges Weihnachten.

Als es richtig dunkel war, waren Erika und ich dann noch im Park gleich um die Ecke, wo es einen kurzen Wanderweg zu einem Wasserfall gibt, auf dem man tausende Glowworms sehen kann. Das sieht aus wie ein grünlicher Sternenhimmel mitten zwischen den Bäumen und am Flussufer.

 

Am nächsten Tag, dem Boxing Day (ein beliebter Tag, um alle Geschenke, die man nicht mag umzutauschen oder Gutscheine einzulösen - überall gibt es Rabattaktionen), sind wir zu den Horseraces ca. eine Stunde von Tauranga gefahren. Es sind keine ernsthaften Rennen mit richtigen Wetten, sondern eher ein Tag für Familien mit Picknick (und Alkohol). Man kann für 1$ ein Ticket kaufen, dass dann auf ein Pferd gelost wird und wenn das Pferd gewinnt, bekommt man Geld.

Ich hatte anscheinend recht viel Glück an dem Tag und habe 5 von 10 Rennen gewonnen und somit 20$ verdient. Hat sich also gelohnt und auch so war es ein sehr schöner Tag.

Definitiv ein ganz anderes Weihnachten.

Gotta love the smell of rotten eggs - Welcome to Rotorua

Freitag, 17.01.2014

Bevor es über Weihnachten nach Tauranga ging, war ich noch ein paar Tage in Rotorua.

Dort gibt es viele heiße Quellen, mud pools und Löcher im Boden, aus denen einfach heißer Dampf kommt - und das teilweise mitten in der Stadt. Da hier viel Schwefel und ähnliches im Spiel ist, riecht es fast überall angenehm nach verfauelten Eiern, mal mehr mal weniger stark (in der Straße, zu der das Fenster in meinem Hostelzimmer ging, war netterweise eine dieser Stellen, wo heißer Dampf aus dem Boden kommt...). Aber man gewöhnt sich an alles.

Bei wunderschönem Sonnenschein und einem endlich mal wieder richtig warmen Sommertag nach der Südinsel, bin ich dann erst mal stundenlang durch einen großen Park gelaufen, in dem es sehr viele verschiedene 'geothermal active spots'  gab. Von dampfenden Seen bis blubbernden Schlammlöchern war so ziemlich alles dabei. Es gab sogar ein paar Becken mit nicht ganz so heißem Wasser, in die man die Füße halten konnte, als kleine Entspannung vom Laufen.

Am nächsten Tag war ich dann noch im Redwood forest in der Nähe von Rotorua, wo ich einen sehr schönen Wanderweg gelaufen bin. Immerhin war es im Wald schön schattig und nicht ganz so heiß, wie unten in der Stadt. Und der Wald war wirklich sehr schön, mit riesigen Bäumen, Palmen und unglaublich blauen Flüssen.

Abends habe ich mir dann mal etwas Entspannung gegönnt und bin in einen der großen Spas in Rotorua gegangen. Dort gab es viele verschiedene Pools mit unterschiedlich heißem Wasser, von 36 bis 42°C. Außerdem enthält das Wasser in den verschiedenen Pools verschiedene Mineralstoffe, die zum Beispiel gut für die Haut oder die Knochen sind. Und das alles natürlich aus dem Boden nur weitergeleitet in die jeweiligen Pools. Dazu noch ein schöner Sternenhimmel überm See - was kann es schöneres geben? Die Entspannung war nach den ganzen unbequemen Betten in Hostels und im Campervan auch dringend nötig.

Day 15: Christchurch - Auckland

Samstag, 04.01.2014

Nachdem wir alles gepackt hatten, haben wir uns morgens früh auf den Weg nach Christchurch gemacht, um unseren Campervan zurück zu geben.

In den letzten zwei Wochen hat man sich echt daran gewöhnt, auch wenn ich das Bett sicher nicht vermissen werde. Vorallem nicht die nachts eiskalte Wand auf der einen und das Loch neben der Tür, in das man im Schlaf so schön reinfallen kann, auf der anderen Seite des Bettes.

Dafür können wir jetzt wohl so ziemlich jedes Essen in einem einzelnen Topf zubereiten.

Nach 3 Duschen in 15 Tagen haben wir uns aber schon ziemlich auf eine Dusche im Hostel gefreut, die sooft benutzt werden kann, wie man möchte.

 

Nachdem wir uns dann von unserem Campervan verabschiedet haben, sind wir auch gleich weiter zum Flughafen gefahren, um zurück nach Auckland zu fliegen. Der Tag hatte die günstigsten Flüge.

In Auckland haben wir dann erst mal die Duschen besetzt und den Rest des Tages auf den bequemen Sofas im Hostel gelegen und einfach mal nichts gemacht.

Day 14: drive to Amberly Beach

Samstag, 04.01.2014

Der letzte Tag bevor wir den Campervan in Christchurch zurückgeben mussten, bestand hauptsächlich aus Fahren, da wir zu einem Campingplatz, nicht zu weit von Christchurch entfernt fahren wollten, um den Campervan rechtzeitig morgens am nächsten Tag zurückgeben zu können.

Unterwegs haben wir noch einmal in den Bergen gehalten und sind außerhalb des offiziellen Wanderwegs durch dich Berge gelaufen.

Dann sind wir weiter zu unserem Campingplatz in Amberly Beach gefahren, auf dem es sogar normale Toiletten und Strom gab. Und das sogar für umsonst, da keiner vorbeigekommen ist, um zu kontrollieren, dass man bezahlt hat.

Wir haben den Abend dann dafür genutzt, den Campervan sauber zu machen und unsere Sachen so weit wie möglich zu packen.

Day 13: Arthur's Pass National Park

Samstag, 04.01.2014

Nach einer weiteren ausgiebigen Dusche am Morgen (man muss sein Geld ja aussnutzen als armer Backpacker) haben wir uns auf den Weg zurück in Richtung Christchurch gemacht.

Diesen Tag haben wir im Arthur's Pass National Park verbracht. Der Pass ist, wie sich vermuten lässt, sehr bergig und unser Van war teilweise wohl kurz vorm Verrecken.

Die Aussicht lohnt sich aber auf jeden Fall.

Als wir dann von einem kurzen Besuch im Information Center zurück gekommen sind, hatten wir einen neuen Fahrgast auf unserem Campervan. Ein Kea war wohl auf der Suche nach etwas Essbarem und hatte es sich auf unserem Dach bequem gemacht.

Das hat leider auch tausende andere Touristen (vorallem die Japaner ;) ) angelockt und alle standen um unseren Van und wollten Fotos machen...so selten sieht man die Keas in der Umgebung nun auch wieder nicht. Also standen wir erst mal einige Zeit auf dem Parkplatz. Zugegeben, Keas sind schon komische Vögel.

Als der Kea dann keine Lust mehr hatte, sind wir weiter zum einem kurzen Wanderweg zu einem Wasserfall gefahren. Der Weg war nicht besonders lang, aber dafür umso steiler und voller Treppen. Der Wasserfall war dafür aber auch sehr beeindruckend.

Danach sind wir noch den Anfang von einem anderen Wanderweg weiter östlich gelaufen, bis der Weg zu steil den Berg hochging und nur noch aus rutschigem Schlamm bestand. Die Aussicht war trotzdem sehr schön.

 

Day 12: Franz Josef - Hokitika

Samstag, 04.01.2014

Nachdem wir morgens leider vergeblich nochmal unser Glück bei den Hot Pools in Franz Josef versucht haben, haben wir beschlossen, uns einfach einen schönen Campingplatz mit Duschen und Strom in der Nähe von unserem nächsten Ziel (Arthur's Pass National Park) zu suchen.

Nach ein paar Stunden Fahren durch den (surprise) Regen sind wir dann auch in Hokitika fündig geworden. Ein Campingplatz direkt am Strand, mit allem, was das Herz begehrt (DUSCHE!).

Aus irgendeinem Grund haben wir dann beschlossen zuerst im Meer schwimmen zu gehen. Sagen wir einfach, die Tasman Sea ist nicht unbedingt das wärmste Meer und eigentlich sind wir nach 30 Sekunden wieder rausgerannt.

Die heiße Dusche war danach dann aber noch besser und ich stand bestimmt eine halbe Stunde drunter, wenn nicht länger.

Abends waren wir dann noch zum Sonnenuntergang am Strand und sind, als es dunkel war zu einer Glowworm Grotte gegenüber vom Campingplatz gelaufen. Glowworms sind übrigens keine Glühwürmchen. Sie sehen im dunkeln aus, wie grüne Sterne.

Day 11: Fox Glacier - Franz Josef Glacier

Samstag, 04.01.2014

Der Tag ging weiter, wie es in der Nacht angefangen hatte: mit Regen. Neuseelands Westküste ist leider nicht unbedingt der trockenste Ort der Welt.

Es hat teilweise so heftig geregnet, dass man kaum etwas sehen konnte. Also saßen wir, als wir nach einer doch nicht ganz so kurzen Fahrt beim Fox Glacier angekommen sind, erst Mal eine Zeit im Camper und haben gewartet, dass es endlich aufhört zu regnen.

Zum Glück hat es das dann auch nach einiger Zeit und wir haben uns in Pullover und Regenjacke auf den Weg hoch zum Gletscher gemacht. Der Weg war recht steil und durch den Regen teilweise überflutet, sodass man über einzelne Steine laufen musste. Aber die Aussicht war den Weg wert und immerhin hat es nicht wieder angefangen zu Regnen.

Fox Glacier

Die Gletscher sind echt beeindruckend, vorallem, da sie von Regenwald umgeben sind und es eigentlich generell gar nicht so kalt ist. Die Gletsche schmelzen aber schon relativ stark.

 

Als nächstes sind wir dann weiter zum Franz Josef Gletscher gefahren. Da ich dort vor 3 Jahren schon mal war, konnte man besonders sehen, dass der Gletscher schon wieder ganz anders aussah.

Es war leider recht bewölkt und hat auch wieder angefangen zu regnen, also war die Aussicht nicht ganz so gut, wie beim Fox Glacier.

Franz Josef Glacier

Abends wollten wir dann nach dem ganzen Regen und Rumlaufen in den Hot Pools entspannen und - noch wichtiger - duschen ;), aber die waren leider geschlossen. Also mussten wir uns mit einem weiteren Tag ohne Dusche anfreunden...man gewöhnt sich an so ziemlich alles und es gibt schon Schlimmeres ;).

Day 10: Lake Hawea - Mount Aspiring National Park - Lake Paringa

Mittwoch, 01.01.2014

Nach einer kurzen Versuchung - die sehr schnell durch die kalte Temperatur zu nichte gemacht wurde - im Lake Hawea zu schwimmen, haben wir uns auf den Weg entlang der Westküste hoch zu den Gletschern gemacht. Unser Ziel war für heute aber nur ein Campingplatz auf ungefähr halben Weg.

Lake Hawea

Die Straßen führte dann durch den Mount Aspiring National Park in dem wir dann zu einem unglaublich blauen Fluss gewandert sind. Nur die lästigen Sandflies, die einen hier überall auffressen, haben uns davon abgehalten, zu viel Zeit dort zu verbringen.

Nachdem wir aus dem Nationalpark raus waren, ging die Straße dann entang der Westküste weiter.

Wir haben dann noch einen Wanderweg ausgesucht, zu einem Strand, an dem es Pinguine geben sollte. Es gab leider nur Sandflies, aber der Weg durch den Regenwald war trotzdem schön.

 

Die Nacht haben wir dann auf einem Campingplatz am Lake Paringa verbracht. Definitiv keine gute Wahl! Es hat die ganze Nacht gegossen wie verrückt und überall auf dem Campingplatz standen Warnschilder, dass der See überflutet, wenn es zu viel regnet. Also haben wir die halbe Nacht wach gelegen, weil wir Angst hatten, wegzuschwimmen und der Regen war so laut, als wenn jemand Steine auf unseren Campervan geworfen hätte.

Day 9: Queenstown - Wanaka (Lake Hawea)

Mittwoch, 01.01.2014

Endlich mal wieder ein sonniger Tag mit blauem Himmel!

Also haben wir die Gelegenheit genutzt und sind auf einen der Bergen in Queenstown gewandert um Oben mit der Luge zu fahren (ähnlich einer Sommerrodelbahn nur wesentlich witziger)

Der Weg hoch war unglaublich steil und es hat gefühlte Ewigkeiten gedauert, bis wir endlich oben waren. Die Aussicht vom Weg aus war es aber definitiv Wert und wir haben jeweils 29$ gespart - so viel hätte die Seilbahn hoch und runter gekostet.

Die Aussicht von Oben ist die Mühe auf jeden Fall Wert!

der Berg

Die Fahrten auf der Luge waren es auch Wert. Vorallem beim dritten Mal, bremst man einfach nur noch so wenig wie möglich und fliegt richtig hoch, wenn man kleine Hügel runterfährt.

Der Weg runter war immerhin nicht ganz so lang und anstrengend und es war nicht mehr so warm.

Nach einem wohlverdienten Eis bei McDonalds (günstig und trotzdem lecker) sind wir dann weiter Richtung Wanaka gefahren.

Ein paar Fotos vom Weg zu unserem Campingplatz am Lake Hawea in der Nähe von Wanaka:

Day 8: Queenstown

Mittwoch, 01.01.2014

Über diesen Tag gibt es absolut nicht viel zu berichten. Es hat den ganzen Tag geregnet und war kalt. Also haben wir uns ein Cafe mit kostenlosem Wlan gesucht und so ziemlich den ganzen Tag mit rumsitzen verbracht und überlegt, was von den ganzen Aktivitäten, die Queenstown zu bieten hat (Bungy, Skydiving, Rafting, usw...) wir uns eventuell leisten können.

Leider mussten wir zu dem Schluss kommen, das alles einfach zu teuer ist.

Also haben wir uns einfach einen Campingplatz etwas außerhalb von Queenstown gesucht und den Abend mit ein paar Flaschen Cider verbracht ;).

Der Campingplatz war immerhin auch sehr schön, auch wenn es gefühlte Ewigkeiten gedauert hat, bis wir mit unserem etwas klapperigen Van über die endlos lange Schotterstraße gekommen sind.

Auf dieser Seite werden lediglich die 15 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.